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Donnerstag, 3. März 2011

Aufbauqualifizierung zum "Personal Coach IHK" gestartet!

Nun also ist es tatsächlich gestartet, mein neues großes Projekt: die Qualifizierung zum "Personal Coach IHK". Mit Freude und Dankbarkeit aber auch  mit einer Portion Stolz habe ich am 01.03. zusammen mit dem IHK Forum in Düsseldorf meine erste Vollqualifizierung, die unter meiner Regie läuft gestartet. Ich hoffe, den hohen Anforderungen gerecht werden zu können, jedenfalls war es schonmal viel Arbeit, den ersten Studienbrief zu schreiben.  Die Gruppe, die sich aus 7 ehemaligen Teilnehmern meiner bisherigen Gruppen zusammengefunden hat ist sehr nett und ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit.  Die Gruppe konnte sich bereits im Januar an drei Trainingstagen beschnuppern und zusammen arbeiten und mir scheint, alle haben davon profitiert.Insgesamt hat die Qualifizierung (incl. des Basisseminars "Coachingkompetenzen")  jetzt ein Volumen von 186 U-Stunden. Außerdem gibt es ein begleitendes Austauschforum und hoffentlich bald auch eine erste Peergroup. Ich freue mich auf ein tolles Jahr mit meinen Teilnehmern und danke an der Stelle auch noch einmal für das Vertrauen, das mit auf diesem Wege entgegen gebracht wird.

Dienstag, 30. März 2010

"Bin ich ein geeigneter Coach, Frau Fritzsche?"

Diese Frage stellen mir immer mal wieder Teilenehmer meiner Seminare. Und eigentlich sind es eher diejenigen, die selber daran zweifeln, oder sich nicht sicher sind, ob es eine wirklich gute Idee ist, Coach zu werden. Zum einen wäre zu betonen, dass es tatsächlich ein Prozess des Wachsens und Werdens ist. Dazu reicht nicht die Teilnahme an einem Seminar, schon gar nicht ein 60-Stunden-Seminar. Das ist bestenfalls ein Anfang. Wer dann wirklich entzündet ist, sollte unbedingt weiter machen und das heißt (mindestens) eine weitere Vollausbildung dranhängen.
Zum anderen: ich bin nicht der Alleswisser und kann bestenfalls einen Eindruck äußern, den ich gewonnen habe. Manchmal ist der zwar schon so, dass ich mich deutlich äußern möchte (vor allem wenn ich ernstliche Bedenken hege.) Ganz leicht fällt mir das jedoch nicht. Und deshalb taste ich mich eher fragend heran. In den meisten Fällen können sich dann diejenigen ihre Frage zuverlässig selbst beantworten. Kritiker könnten jetzt bemerken, dass es ja ein Leichtes für mich sei, die Fragen so zu stellen, dass die Antworten meinen (Selbst)Erkenntnisabsichten entspricht. Ja selbstverständlich besteht diese Gefahr, davon kann ich mich nicht freisprechen.

Coach sein oder werden zu wollen sollte nach meiner Meinung einer tiefen Passion für das Thema entspringen, der Bereitschaft, sich selbst zuerst zu begegnen, sich in aller Klarheit Rechenschaft abzugeben, was einen im Innersten antreibt. Ohne absolute Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber, den eigenen Schwächen und Neigungen gegenüber, den eigenen Meinungen und Sichtweisen gegenüber macht es keinen rechten Sinn. Es wäre ethisch nicht vertretbar und fachlich unkorrekt. Ich muss selber zurücktreten können ohne als Person zu verblassen, dem anderen Raum geben mit allem, was er braucht. Nicht ich bin wichtig, sondern der andere ist es und es liegt in meiner Verantwortung, dafür Sorge zu tragen.

Ohne eine Idee für die eigene Verantwortung und für eine Ethik im eigenen Tun sollte man tunlichst diesen Beruf nicht ausüben. Denke ich.

Samstag, 31. Oktober 2009

Hamburg ausgebucht

Damit hatte die Handelskammer in Hamburg nicht gerechnet: das Seminar "Coachingkompetenzen für Führungskräfte und Berater" ist nicht nur ausgebucht, strengegnommen ist es mit 12 Teilnehmern eigentlich überbucht. Mit soviel Anklang hat man dort nicht gerechnet. Nächste Woche geht´s los nach Norden, ich freue mich schon und bin sehr gespannt auf diese Runde. Für Juni 2010 ist bereits ein Nachfolgetermin ausgemacht.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Coaching: my life!

Eigentlich bin ich eher eine Spätberufene in Sachen Coaching, aber eine Berufene!
Im Rückblick erscheint es mir immer wieder, als habe mir jemand gleich eine ganze Reihe Türen, um nicht zu sagen "Scheunentore" aufgerissen und mir den Blick in eine unendlich weite und vielfältige Landschaft eröffnet. Eine Landschaft, in der ich freilich selbst meinen Weg suchen und finden musste. Aber dei Wahl und Auswahl der Ausbildungen war in der Rückschau ein guter Mix. Am meisten profitiert - auch für meine eigene Arbeit - habe ich unzweifelhaft von der Ausbildung bei Frau Dr. Astrid Schreyögg über die Deutsche Psychologenakademie in Berlin (www.dpa-bdp.de, www.schreyoegg.de ). Eine Frau, die mich in ihrer unverfälschten und direkten Art ungeheuer beeindruckt hat. Ihre Authentizität ist für manchen irritierend, für mich unendlich befreiend. Dafür bin ich bis heute dankbar. Ihr wissenschaftlicher Background ist in Breite und Tiefe enorm und hat mich heftig ins Schwitzen gebracht: wer war nochmal Max Weber? Selten habe ich jemanden erlebt, dessen hohe wissenschaftliche Qualität so nonchalant und dabei so effizient daherkommt. Auch bei der Auswahl der Tools (einige stelle ich hier noch vor, andere finden sich bereits auf www.mwonline.de in der Ideenfabrik Coaching) habe ich von dieser Ausbildung den größten Gewinn mitgenommen.

Ein weiterer ganz wichtiger Puzzlestein für meine Coach-Werdung war die Aufstellungsarbeit von Rolf Lutterbeck (www.rolflutterbeck.de )erleben zu dürfen, der mittlerweile auch beim Metaforum (www.metaforum.com )mitmacht. Hinzu kommen weitere Seminare und Kurse, Kollegenworkshops bei meinem Coaching-Verband ICF (International Coach Federation), dem ich relativ bald beigetreten bin (www.coachfederation.org ). Neben ausführlichem Literaturstudium, Austausch mit Kollegen und Internetrecherchen (www.coaching-report.de , www.mwonline.de , www.managerseminare.de ) heißt es dann: tun! Sprich coachen.