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Donnerstag, 3. März 2011

Aufbauqualifizierung zum "Personal Coach IHK" gestartet!

Nun also ist es tatsächlich gestartet, mein neues großes Projekt: die Qualifizierung zum "Personal Coach IHK". Mit Freude und Dankbarkeit aber auch  mit einer Portion Stolz habe ich am 01.03. zusammen mit dem IHK Forum in Düsseldorf meine erste Vollqualifizierung, die unter meiner Regie läuft gestartet. Ich hoffe, den hohen Anforderungen gerecht werden zu können, jedenfalls war es schonmal viel Arbeit, den ersten Studienbrief zu schreiben.  Die Gruppe, die sich aus 7 ehemaligen Teilnehmern meiner bisherigen Gruppen zusammengefunden hat ist sehr nett und ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit.  Die Gruppe konnte sich bereits im Januar an drei Trainingstagen beschnuppern und zusammen arbeiten und mir scheint, alle haben davon profitiert.Insgesamt hat die Qualifizierung (incl. des Basisseminars "Coachingkompetenzen")  jetzt ein Volumen von 186 U-Stunden. Außerdem gibt es ein begleitendes Austauschforum und hoffentlich bald auch eine erste Peergroup. Ich freue mich auf ein tolles Jahr mit meinen Teilnehmern und danke an der Stelle auch noch einmal für das Vertrauen, das mit auf diesem Wege entgegen gebracht wird.

Samstag, 25. September 2010

Danke für dieses schöne Seminar

So ein Seminar ist ja immer wieder eine Wundertüte. Man weiß nie vorher, wen man in der Gruppe hat und diesmal hatte ich wieder großes Glück. Zehn sehr sympathische, sehr engagierte und neugierige Teilnehmer kamen zusammen. Viele Fragen, viele Beiträge, engagiertes Mitmachen und geduldiges und interssiertes Aufnehmen bei den Theorieblöcken. Mir hat es Freude gamacht und auch von hieraus nochmal: herzlichen Dank dafür!
Außerdem wird es wohl eine Vertiefung geben und es wachsen auch die Planungen, nun doch auch eine Vollausbildung anzubieten. Ich bin gespannt!

Sonntag, 27. Juni 2010

Hamburg im Juni

"Schietwetter", das war im November. Diesmal empfing mich Hamburg mit gradezu südlichem Flair, warm, sonnig...den ersten Tag verbrachte ich am Elbestrand, während ich hier auf unserer Insel in diesem Jahr noch keinen Strandtag hatte.
Das Seminar war diesmal eine kleine Gruppe aber deshalb um so entspannter im Ablauf und sehr angenehm. Inhaltlich trotzdem eine Herausforderung da eigentlich nur Führungskräfte da waren, eine seltene Variante. Aber das macht es ja auch immer wieder spannend, nicht zu wissen, was genau passieren wid. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei meinen Teilnehmern für die angenehme Zeit und das schöne Seminar. Ich freue mich, Hamburg im November wiederzusehen.

Nächster Termin in Hamburg: 18. -26.11.2010
Anmeldungen bei Frau Zapatka, Tel.: 040 36 138 486
Weitere Infos auch hier: http://fritzsche-seminare.blogspot.com/

Dienstag, 18. Mai 2010

Transfercoaching - damit Sie Ihr Seminar auch umsetzen (können)

Wie oft haben Sie (oder Ihre Mitarbeiter) schon an Seminaren teilgenommen, sind voller Elan wieder ins Unternehmen zurückgekommen, motiviert bis in die Haarspitzen, das Gelernte in die Praxis umzusetzen - und müssen feststellen, dass es nicht funktioniert.Die Gründe dafür sind vielfältig: "Keine Zeit" lautet ein sehr häufiges Argument. "Die anderen ziehen nicht mit" ist das zweithäufigste Argument, warum die Umsetzung hakt und schließlich: "Ich schaffe das nicht!" Das Ende vom Lied: der Effekt verpufft oft schon nach kurzer Zeit und es bleibt nicht selten Frustration zurück. Mancher Teilnehmer an Seminaren und mancher Personaler fragt sich dann mehr oder weniger, ob er sich der ganze Einsatz gelohnt hat.Transfercoaching bietet den Teilnehmern hier gezielte und individuelle Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Ziel, die sie aus einem Seminar mitbringen.
Im Transfercoaching haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre tatsächlichen oder gefühlten Hindernisse bei der Umsetzung zu erkennen und mit Hilfe des Coaches nach Möglichkeiten zu suchen, diese zu überwinden und Schritt für Schritt in die Umsetzung zu kommen.

Vorteil:
Die Teilnehmer werden individuell begleitet, es kann punktgenau gearbeitet werden.
Der zeitliche und damit auch der finanzielle Aufwand bleibt überschaubar; oft sind drei bis fünf halbstündige Telefoncoachings ausreichend.
Es entstehen keine nennenswerten Arbeitszeitausfälle, keine Reisekosten oder sonstigen Nebenkosten.
Termine werden nach Bedarf geplant und abgesprochen.

Kontaktieren Sie mich, ich beantworte Ihnen gerne alle Fragen

Mittwoch, 12. Mai 2010

Passiv-aggressives Verhalten - kennen Sie das auch?

"Janelle macht mehr Fehler als jeder andere in Ihrem Team, aber sie gesteht nie etwas ein. Irgendwie war es immer irgendjemand anders. Wenn Sie ihr eine Arbeit antragen, die sie nicht erledigen will (das erkennen Sie am Schnauben, das sie ihren Nebenhöhlenproblemen zuschreibt, oder am Augenrollen, angeblich weil sie den ganzen Tag auf den Computerbildschirm starrt), ist sie einverstanden und vergisst dann entweder den Auftrag oder ihr leuchtet nichts ein und sie macht einfach weiter mit ihrer alten Routine oder sie macht überhaupt nichts, weil sie ganz sicher ist, dass Sie die falschen Anweisungen gegeben haben.
Falls Sie ihr das ankreiden, ist sie sofort beleidigt oder sagt, dass es Ihr Fehler ist, weil Sie sich undeutlich ausgedrückt haben. Am Ende weint sie womöglich, weil Sie auf ihr herumhacken. Sie fallen jedes Mal wieder auf Janelle herein. Sie denken sich: "Ich hätte es besser wissen sollen." Dann bekommen Sie Kopfschmerzen - und wissen, das kommt von ihr. Janelle hätte Ihnen genauso gut gleich mit einem Knüppel auf den Kopf hauen können. " (zitiert nach www.fem.com)

Ein Paradebeispiel für passiv-aggressives Verhalten.

"Die passiv-aggressive, auch negativistische Persönlichkeitsstörung, ist gekennzeichnet durch ein tiefgreifendes Muster negativistischer Einstellungen und passiven Widerstandes gegenüber Anregungen und Leistungsanforderungen, die von anderen Menschen kommen. Sie fällt insbesondere durch passive Widerstände gegenüber Anforderungen im sozialen und beruflichen Bereich auf und durch die häufig ungerechtfertigte Annahme, missverstanden, ungerecht behandelt oder übermäßig in die Pflicht genommen zu werden.
Charakteristisch für diese Persönlichkeitsstörung ist die Widerständigkeit gegenüber Anforderungen mit einer durchgängig negativistischen, angstgetönten und abwertenden Grundhaltung. Dabei handelt es sich um eine Einstellung, die Menschen unterstützt, jedoch gleichzeitig gegenüber Anforderungen passiven Widerstand leistet. Zur zwischenmenschlichen Problemlösung und Aussöhnung sind sie oft nur in einer zynisch-pessimistischen Weise in der Lage.

Menschen mit einer passiv-aggressiven Persönlichkeitsstörung fühlen sich von anderen oft missverstanden, können anhaltend über persönliches Unglück klagen (das sie nicht selten unbewusst selbst inszenieren) und sind häufig mürrische und streitsüchtige Zeitgenossen. Autoritäten gegenüber zeigen sie übermäßige Kritik, ja Verachtung, was ihre Position nicht gerade verbessert. Menschen, die ein offensichtlich glücklicheres Los gezogen haben, begegnen sie mit Neid, Missgunst, Groll oder einem eigenartigen, auf jeden Fall nicht nachvollziehbaren Wechselspiel zwischen feindseligem Trotz und (mitunter fast unterwürfiger) Reue.
Die Zwiespältigkeit im Denken und Handeln und das geringe Selbstwertgefühl, das aus einer solchen Einstellung entsteht (ständige Fremd-Abwertung schlägt zuletzt in eine verheerende Selbst-Abwertung um) führen oft zu Auseinandersetzungen und Streitigkeiten mit der Umwelt. Persönliche Enttäuschungen werden häufig auf andere projiziert.
Oftmals sehen sich negativistische Persönlichkeiten als friedfertig an und halten ihre passiv-aggressive Art für gesellschaftskonform." (nach www.wikipedia.de)


Was tun in einem solchen Fall?
Um sich nicht heillos zu verstricken, eins sollte klar sein, kritisieren, konfrontieren oder ähnliches ist in einem solchen Fall nur kontraproduktiv. In ihrer Hilflosigkeit und Unfähigkeit dem eigenen Muster ins Gesicht zu schauen hilft konkret nur eins: loben, loben, loben. Auch wenn es schwer fällt.

Montag, 26. April 2010

Kennen Sie den Dunning-Kruger-Effekt?

Der von den Psychologen David Dunning und Justin Kruger 1999 erstmals beschriebene Effekt meint, dass inkompetente Menschen sich häufig selbst überschätzen und andere, kompetente unterschätzen oder gar abwerten. Ein nicht selten beobachtetes Phänomen, das manchen Zeitgenossen oft ratlos zurückläßt.

Was ist geschehen? Die Vermutung ist, dass inkompetente Menschen zum einen die Konfrontation mit ihrer Inkompetenz als äußerst kränkend erlebt haben und nach entlastenden Erklärungsmustern gesucht haben, um diese Kränkungen kompensieren zu können und zukünftig möglichst zu vermeiden. Ein beliebtes Muster ist, Anderen oder den "Umständen" die Schuld am eigenen Scheitern zuzuschieben. Folglich war man selbst nicht inkompetent sondern lediglich "Opfer". Diese Übernahme einer Opferhaltung, die sich dann als generelles Erklärungs- und Lösungsmuster auch hirnphysiologisch einbrennt, führt dann zu sog. inkompetenten Selbstüberschätzern.

Aus Coachsicht stellt sich nun die Frage, wie man mit solchen Klienten umgehen kann. Zugegebenermaßen nicht ganz leicht. Wenn wir aber konsequent in der wertschätzenden Haltung bleiben, stellt sich zum einen die Frage (an uns selbst), gibt es das überhaupt: inkompetente Menschen? Aus Sicht einer konsequent wertschätzenden Haltung nicht, denn
1. Wer definiert, was inkompetent ist?
2. Welche Fähigkeiten hat denn unser angeblich so inkompetenter Klient? Es ist eine schwere Last inkompetent zu sein, vorausgestezt wir akzeptieren "Inkompetenz" als Phänomen. Da ist es schon eine Leistung, dies zu kompensieren und nicht unter dieser Last zusammenzubrechen. Alle Achtung! Unser Klient hat sich also als durchaus erfolgreich erwiesen und kommt mit dem Muster halbwegs durch.

Selbstverständlich kann unsere Aufgabe nicht sein, dieses Muster zu bestätigen. Die Frage ist natürlich: welchen Auftrag haben wir vom Klienten? Irgend etwas muss ja suboptimal laufen, sonst säße er nicht bei uns. Das Muster ist rissig, vielleicht sollen wir es wiederherstellen helfen. Dass das nicht unser Job sein kann, ist wohl klar. Nun kommt das Schwierige: wir brauchen einen anderen Auftrag. Was könnte dem Klienten helfen auf Dauer keine solchen Reparaturaufgaben mehr zu haben? Denn natürlich wird die Rissigkeit der Fassade mit der Zeit schlimmer werden. Das könnte ein erster Ansatz sein. Wie erklärt er sich, dass das Muster nicht mehr funktioniert? Glaubt er, dass eine "Reparatur" auf Dauer halten wird? Vielleicht erkennt er, dass das Muster nicht mehr zu halten sein wird. Das macht natürlich Angst und wird womöglich auch Abwehr erzeugen. Deshalb ist hier ein Höchstmaß an Behutsamkeit, Wertschätzung, Wertschätzung und nochmals Wertschätzung gefragt. Eine schwierige Aufgabe.

Mittwoch, 21. April 2010

Coaching-Tools: Arbeit mit Symbolen

Die Arbeit mit Symbolen, d.h, hier insbesondere mit symbolisch beladenen Gegenständen und symbolischen Handlungen nimmt in meiner Arbeit einen immer breiteren Raum ein. Und die Wirkung bestätigt, dass es sich hier um eine äußerst sinnvolle Intervention handelt.
Die Möglichkeiten sind äußerst vielfältig. So kann der Klient in der Arbeit selbst frei ein Signal oder einen Gegenstand wählen, der ihm als Symbol dienen kann.

Symbolische Gesten: Der Klient möchte endlich aufhören, sich über bestimmte Situationen oder Personen zu ärgern. Das Mittel: eine Geste/Körperbewegung, die ihm als Stopsignal dient: "Hör auf!"(..dich zu ärgern) Als Manager benötigt er eine Stop-Geste, die möglichst unauffällig ist. Es sollte sich aber auch nicht um eine Geste handeln, die er sonst auch - ganz ohne Bedeutsamkeit - ausführt, wie Zurechtrücken der Krawatte z.B. . Es sollte eher eine geste sein, die er für gewöhnlich nicht ausführt. Beispiel: wenn er spürt, dass der Ärger in ihm aufkommt, dreht er an seinem Ehering. Wichtig ist, dass diese Geste -vorher im Coaching - gut aufgeladen wurde. Dies geschieht, indem man zum einen den Klienten bittet, sich in die Situation, die den Ärger auslöst intensiv hinein zu imaginieren und ihn dann die Geste ausführen läßt mit dem explizit ausgesprochenen "Stop!". Im Regelfal muss das einige Male wiederholt werden.

Symbolisches Handeln: Der Klient befindet sich in einer beruflichen Umbruchphase. Noch "hängt" er an seiner alten Firma, was es ihm erschwert sich auf das Neue einzulassen. Im Coaching findet er ein schönes Bild dafür: er hängt an der alten Firma wie an einer Schlaufe, die ihn beim Bergsteigen am nächsten Schritt hindert, ihn aber auch sichert. Ich wähle einen dünnen Schal oder eine Krawatte, binde eine Schlaufe, die ich dem Klienten ums Handgelenk lege. In einer Time-Line-Aufstellung, in der er nun den nächsten Schritt tun müsste (sich vom alten lösen, symbolisches Tun), halte ich das andere Ende der Schlaufe fest und halte das Band so straff, wie es der gefühlten Bindung des Klienten an das Alte entspricht. Ich ziehe leicht daran, so dass er spüren kann, wie sehr ihn die Schlaufe festhält und am nächsten Schritt hindert. Die Schlaufe wird spürbar zum Hindernis, der Klient erlebt und spürt körperlich, wie sehr er festgehalten wird, resp. sich festhält und - in dem Moment wo er das kann - lässt er los. Schafft er das nicht, wird klar, dass er noch nicht so weit ist. Vielleicht muss er sein Ziel noch einmal neu überdenken.

Symbolische Gegenstände: für jedweden Zweck kann man mit dem Klienten als Erinnerung, als Signalgeber für eine anderes Verhalten Gegenstände wählen, die der Klient mit sich herumtragen kann, die für die Außenwelt unauffällig sind, ihm selbst jedoch wichtige Signale geben können. Dafür können alle möglichen Gegenstände in Frage kommen, wie Schmuckstücke, Anstecker, Schlüsselanhänger etc. Wichtig ist, dass der Gegenstand gut vom Klienten angenommen werden kann und gut aufgeladen wurde, was sinnvollerweise in einer Coachingsitzung stattfinden sollte.

Viel Spass beim Ausprobieren!

Donnerstag, 15. April 2010

Neu in Deutschland: Führungskräftecoaching - Inhouse

Manche Idee kommt unverhofft. So erging es mir nachdem ich unlängst die Anfrage eines baden-württembergischen Unternehmens nach einem Führungskräftecoaching bekam. Man interessierte sich für eine Inhouse-Lösung, und - mal ehrlich - welcher Trainer/Coach sagt da schon nein? Da ich eh der Überzeugung bin, dass neue Führungskräfte eher einen individuellen Angang brauchen und nicht unbedingt allround bedient sind mit einem Katalogseminar à la " "Vom Mitarbeiter zur Führungskraft" dachte ich mir, wenn die Dich wollen, wollen Dich andere vielleicht auch. Außerdem, das Thema macht mir Spass und neue Seminarformen zu entwickeln ebenfalls, denn was ich versuche ist, Seminar und Coaching zusammenzubringen. Ein erster Durchlauf in Düsseldorf war recht erfolgreich, warum also das Konzept nicht ausbauen?

Also, wen es, geneigter Leser interessiert, der schaue bitte hier:
http://fritzsche-seminare.blogspot.com/

Dienstag, 30. März 2010

"Bin ich ein geeigneter Coach, Frau Fritzsche?"

Diese Frage stellen mir immer mal wieder Teilenehmer meiner Seminare. Und eigentlich sind es eher diejenigen, die selber daran zweifeln, oder sich nicht sicher sind, ob es eine wirklich gute Idee ist, Coach zu werden. Zum einen wäre zu betonen, dass es tatsächlich ein Prozess des Wachsens und Werdens ist. Dazu reicht nicht die Teilnahme an einem Seminar, schon gar nicht ein 60-Stunden-Seminar. Das ist bestenfalls ein Anfang. Wer dann wirklich entzündet ist, sollte unbedingt weiter machen und das heißt (mindestens) eine weitere Vollausbildung dranhängen.
Zum anderen: ich bin nicht der Alleswisser und kann bestenfalls einen Eindruck äußern, den ich gewonnen habe. Manchmal ist der zwar schon so, dass ich mich deutlich äußern möchte (vor allem wenn ich ernstliche Bedenken hege.) Ganz leicht fällt mir das jedoch nicht. Und deshalb taste ich mich eher fragend heran. In den meisten Fällen können sich dann diejenigen ihre Frage zuverlässig selbst beantworten. Kritiker könnten jetzt bemerken, dass es ja ein Leichtes für mich sei, die Fragen so zu stellen, dass die Antworten meinen (Selbst)Erkenntnisabsichten entspricht. Ja selbstverständlich besteht diese Gefahr, davon kann ich mich nicht freisprechen.

Coach sein oder werden zu wollen sollte nach meiner Meinung einer tiefen Passion für das Thema entspringen, der Bereitschaft, sich selbst zuerst zu begegnen, sich in aller Klarheit Rechenschaft abzugeben, was einen im Innersten antreibt. Ohne absolute Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber, den eigenen Schwächen und Neigungen gegenüber, den eigenen Meinungen und Sichtweisen gegenüber macht es keinen rechten Sinn. Es wäre ethisch nicht vertretbar und fachlich unkorrekt. Ich muss selber zurücktreten können ohne als Person zu verblassen, dem anderen Raum geben mit allem, was er braucht. Nicht ich bin wichtig, sondern der andere ist es und es liegt in meiner Verantwortung, dafür Sorge zu tragen.

Ohne eine Idee für die eigene Verantwortung und für eine Ethik im eigenen Tun sollte man tunlichst diesen Beruf nicht ausüben. Denke ich.

Montag, 29. März 2010

Neuer Blog: Teilnehmerfeedbacks

Man kauft ja ungern die Katze im Sack. Und man möchte schon gerne wissen, wofür man das liebe Geld so hergibt. Zeit also, die Feedbacks meiner Teilnehmer besser zugänglich online verfügbar zu machen: ab jetzt in einem Extrablog, den ich entsprechend fortschreiben kann:

http://feedbacks-fritzsche.blogspot.com/

Hier habe ich eine Auswahl der bisherigen Teilnehmerfeedbacks aus den letzten fünf Jahren (tatsächlich schon 5 Jahre!), in denen mein Coachingseminar schon läuft. Natürlich ist es eine Auswahl, denn sonst wär es zuviel zu lesen. So können sich zukünftige Interessenten für meine Lehrgänge vorab einen Eindruck verschaffen, sowohl von den Teilnehmern selbst, die in meine Seminare kommen und als auch darüber, was sie erlebt und mitgenommen haben.

Danke nochmal an alle Schreiber!

Allen Lesern viel Spass beim Schmökern!

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Sieben Männer und eine Coacherin

Noch habe ich nicht alle Eindrücke des Führungskräftecoachings verarbeitet, aber es waren in der Tat drei sehr interessante und erfolgreiche Tage. Besonders gefreut habe ich nich, dass gerade die ausgesprochen coachenden Teile so gut angenommen wurden und schöne Ergebnisse gezeitigt haben. Auch sind die großen Klassiker, wie der systemische Ansatz und die Transaktionsanalyse Volltreffer gewesen. Andere Themen bedürfen nochmal eines anderen Angangs. Und ja: eine reine Männergruppe tickt etwas anders, als ich gemischte Gruppen erlebe und ich mine das völlig wertfrei. Ich freu mich auf die nächste Runde, die hoffentlich noch etwas an Intensität gewinnt. Herzlichen Dank nochmal an die Runde!
Ansonsten war es schrecklich kalt in Deutschland, brrr. Aber ich habe etwas Weihnachtsstimmung mitgebracht und genieße das bei mind. 20 Grad. So ist Weihnachten auch sehr schön.

Samstag, 31. Oktober 2009

Hamburg ausgebucht

Damit hatte die Handelskammer in Hamburg nicht gerechnet: das Seminar "Coachingkompetenzen für Führungskräfte und Berater" ist nicht nur ausgebucht, strengegnommen ist es mit 12 Teilnehmern eigentlich überbucht. Mit soviel Anklang hat man dort nicht gerechnet. Nächste Woche geht´s los nach Norden, ich freue mich schon und bin sehr gespannt auf diese Runde. Für Juni 2010 ist bereits ein Nachfolgetermin ausgemacht.

Mittwoch, 8. April 2009

Coachingkompetenzen auch in Hamburg

Ich freue mich, im November nach Hamburg zu kommen und an der dortigen Kammer mein Seminar "Coachingkomptenzen für Führungskräfte und Berater" anbieten zu können. Angeregt hat den Kontakt ein sehr lieber Freund und Kollege, der mein Seminar in Düsseldorf besucht hatte und aus Hamburg angereist war. Ihm hat´s so gut gefallen, dass er der Meinung war, das müsse es auch in Hamburg geben und hat sich für mich bei der Kammer eingesetzt. Auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank dafür!

Tja, wie auch wieder meine letzte Runde in Düsseldorf gezeigt hat, die ich vor knapp eineinhalb Wochen beendet habe, sind die Gruppen immer wieder völlig anders und es widerfahrem einem immer wieder völlig neue Dinge. Auch diesmal war dieZusammensetzung sehr heterogen, was die Teilnehmer aber als sehr bereichernd empfunden haben. Ein absolutes Phänomen war allerdings, dass in dieser Gruppe einige das Bedürfnis nach sehr langen (eigenen )Ausführungen hatten, was den Ablauf gelegentlich zäh werden liess. In den Einzelcoachings gab es wieder einige sehr berührende Momente, für mich immer wieder die Highlights dieser Veranstaltung.

Die nächste Runde startet übrigens Ende August in Düsseldorf und - wie gesagt - im November in Hamburg. Ich freue mich drauf...

Dienstag, 17. März 2009

Zu den Sternen deines Glücks


So hätte mein erstes Kompass-Seminar auch lauten können. Übrigens ist dieser Titel ein Zufallstreffer aus einer Übung mit Aphorismen "In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks". Wie schön und wie wahr. Meine Teilnehmerinnen konnten, glaube ich, die Sterne ihres Glücks entdecken und wieder leuchten sehen, auf jeden Fall schien es so. Apropos "scheinen": der Wettergott war uns unendlich hold, bescherte allerschönstes Wetter und Dauersonnenschein, und das nachdem es am Anreisetag meiner Gäste noch schüttete wie aus Eimern. Glück ( da isses wieder!) muss man haben. Rundherum ein wirklich schönes Seminar mit vielen schönen Übungen, einem Ausflug an den Strand, viel Gelächter aber auch stillen Momenten; Yoga mit Blick auf den Horizont und drei wundervollen GästInnen. Es hat mir viel Freude gemacht. So hatte ich mir die Arbeit in meinem Seminargarten immer gewünscht. Alle glücklich und zufrieden und ich danke an dieser Stelle noch einmal meinen 3 Frauen. Lasst Eure Sterne leuchten!

Montag, 2. März 2009

Der "Kompass" naht

"Folge Deine inneren Kompass" ist mein nächstes Seminar hier auf La Palma und wird in der nächsten Woche beginnen. Dabei sind wieder zwei "Kolleginnen" aus dem therapeutischen Bereich. Ich bin gespannt! Worum wird es gehen? Um das Thema Lebensziele: alte, jetzige und neue. Oft erleben wir, dass wir in der Hektik des Alltags einen Moment innehalten und überlegen: was machst du hier eigentlich? Wolltest Du nicht eigentlich...??? Und dann fällt uns wieder mal ein, was wir mal geplant oder beabsichtigt hatten - und stellen fest, damit ist bisher nichts geworden. Immer wieder sind uns die tausend Pflichten des Alltags dagegen gelaufen und wir glauben, keine Chance gehabt zu haben.Und wenn wir dann noch einen Moment länger bei diesem Gedankegang bleiben, kommt vielleicht auch so etwas wie Enttäuschung dazu, Frust und die Frage: wie soll ich es jemals schaffen, Ziele, die ich habe auch umzusetzen?

Andere wiederum können sich nur noch vage an ihre Ziel erinnern: was war es noch, was ich mal wollte? Oder aber sie sie wollten sich eigentlich Zeit nehmen, über neue Ziele nachzudenken, haben aber diese Zeit nie gefunden. Quo vadis? ist hier die Frage.
Und dieser Frage wollen wir nachgehen, denn natürlich sind sie alle noch da: unsere Ziele und Wünsche. Aber im Druck und Stress verlieren wir den Kontakt zu unseren Zielen und Träumen. Wie können wir wieder in Kontakt kommen, wie können wir es schaffen, unsere Ziel nicht aus den Augen zu verlieren sondern vielmehr sie anzugehen, sie umszusetzen? Was wir brauchen ist wieder der Kontakt zu unserem inneren Kommpass, der uns zuverlässig sagt, wo es langgehen soll, der uns Orientierung gibt und eine Hilfe, uns nicht im Alltag zu verlieren. Ich bin gespannt auf eine interessante Woche!

Dienstag, 24. Februar 2009

Mein Weg - mein Ziel: wie schaff ich das?

Ein kleines, aber höchst effektives Tool, um das Erreichen eines Ziels und die Überwindung (auch Identifizierung bislang nicht erkannter) Hindernisse in rituellem Tun zu vollziehen.

Vorgehensweise: Man legt eine START-Karte und eine ZIEL-Karte in angemessener Entfernung zueinander auf den Boden. Falls Hindernisse bekannt sind, werden diese auf Karten geschrieben und auf die gedachte Linie gelegt. Der Klient stellt sich auf den Startpunkt, schaut auf das Ziel und beantwortet die Fragen: Wie weit entfernt fühlt sich das Ziel an? Wie attraktiv ist es, wie sehr möchte er es erreichen? Sodann geht er vor bis zu dem Punkt, an dem er sich aktuell auf dem Weg sieht und wirft einen Blick zurück: Was hat er schon geschafft? Dann der Blick auf´s Ziel: Wie weit/nah ist es jetzt? Wie sehr zieht es ihn an? Er geht weiter vor, z.B. bis zum ersten Hindernis. Wie fühlt er sich dort? Kann er sich vorstellen, dass er das Hindernis "überschreiten" kann? Dann bittet der Coach ihn, das Hindernis zu überschreiten. Wie fühlt es sich an, dass er das geschafft hat? Blick zurück zum Start, Blick nach vorn: Wie nahe ist das Ziel schon gerückt?
In gleicher Weise lässt der Coach den Klienten fortschreiten bis er auf der Zielkarte steht. Hier das Erreichen intensiv spüren lassen: Es ist geschafft! Blick nach vorn richten, schließlich ZIEL-Karte aufheben lassen und mit beiden Händen zum Herzen führen:

Das ist mein Ziel, es gehört zu mir, ich kann es erreichen. Den Durchlauf ein zweites Mal (zügiger) machen lassen.

Auch nachzulesen bei www.mwonline.de in der Ideenfabrik, Abteilung Coaching

Mittwoch, 18. Februar 2009

Gott sei dank - ich darf beraten!

So oder so ähnlich seufzten erleichtert jetzt meine Teilnehmer an unserem Coaching-Vertiefungsseminar. Denn was sie gelernt haben - bei mir - wohlgmerkt, ist: dass man im Coaching keine Ratschläge gibt. Und nun das: Frau Fritzsche zeigt in einer Beratungs(lern)situation, man kann doch, nein, man muss sogar, wenn es die Vernunft - und die Lage erfordert. Klingt jetzt etwas verwirrend. Warum also vermittle ich meinen Teilnehmern zunächst: keine Ratschläge, nicht zu viele Lösungsvorschläge!? Nun, viele meiner Teilnehmer kommen aus dem klassischen Beratungsumfeld und sind es gewohnt qua ihrer fachlichen Kompetenzen gleich ans Ratschlagen zu gehen, sobald sie bei ihrem Kunden die Möglichkeit dazu sehen, und ist es nicht auch das, was der Kunde will, weswegen er gekommen ist? Ja klar! Aber merkwürdig ist, dass dann die Ratschläge oft gar nicht funktionieren, der Kunde sie ja nicht annimmt, sie nicht umsetzt, was übrigens bei vielen Beratern einen deftigen Frust auslöst: wozu zum Teufel, haben sie dem Kunden gesagt, was er tun soll und der macht es nicht - unverständlich. Hier lächelt der Coach und sagt: kein Wunder! Wessen Lösung ist denn das? Eure Lösung, liebe Berater oder die Eures Kunden? Und dann wundert Ihr euch? Der hört euch zwar zu, ja er will ja auch Lösungsvorschläge haben, aber es klappt so nicht. Hier also heißt es umlernen und das bedeutet: weg von den Ratschlägen, weg von den Lösungsvorschlägen und erst mal gründlich zuhören, hinhören, genau analysieren und dann schauen, was der Kunde selbst schon für Lösungen weiss. Aber, manchmal muss man eben auch mal klare Aussagen treffen. Als ultima ratio, sozusagen. Wie in dem Fall des mittelständischen, ehemaligen Handwerksunternehmens, in dem, was durch die Rekonstruktion sehr gut deutlich wurde, keinerlei Führung praktiziert wird. Zwei Chefs, die sich toll als solche präsentieren, Mitarbeiter, die nicht tun, was sie sollen (warum bloss?) und einen in der Not dazu geholten Meister, der es jetzt richten soll. Aber weiterhin: keinerlei Führung erkennbar. Hier muss auch ein Coach mal klare Kante sprechen: ohne Führung geht es nicht. Ja. Das darf er, das muss er sogar. Und das schönste ist: ein berühmter Kollege hat es jetzt auch nochmal klar formuliert: wer sich nur per systemischen Fragetechniken zur Lösung durchcoacht eiert sich oft furchtbar einen dranlängs. Das ist nicht nur langwierig. Das ist auch ärgerlich - besonders für den Kunden. Dann lieber klare Message: so geht es nicht. Nur muss man dann auch wissen, wie es denn gehen könnte und muss - auch als Coach seine Klienten dann auf dem Weg begleiten. Und schon ist man Trainer. Na so was.

Siehe auch die nächste Rzension der ManagerSeminare, Ausgabe Februar 09.

Montag, 22. September 2008

"Lernen Sie in fünf Minuten..."

Da geht mir doch die Hutschnur hoch: Führungskräfte-Kompetenzen in nur fünf Minuten: diese Werbung habe ich gerade in meinem Email-Konto gehabt. Na klar! Länger braucht es nicht, um kompetent zu werden. „Lesen Sie nur diese Checkliste! Beherzigen Sie nur diese fünf wertvollen Tipps!“ und schon klappt´s auch mit dem Mitarbeiter?! Ja wer glaubt denn bitte so einen Schmarrn? Wenn´s so schnell geht mit dem Lernen (und auch dann tun!,bitte!) der braucht demnächst auch keine langatmige Ausbildung mehr, alles nur schnell schnell, Häppchen, mehr können wir nicht mehr. Und da wundern wir uns, wenn die Menschen (und vor allem auch die Führungskräfte) nicht mehr können. Schnell, schnell, das ist nun mal nicht das Tempo, in dem wir Menschen ticken. Das macht krank! Aber egal, das ist gerade die neueste Mode: Husch husch! Wir haben keine Zeit! Innehalten? Können wir nicht! Dass manchem da die Puste ausgeht, wen wundert´s? Nur dass die die Heilung etwas länger dauert, das geht nicht schnell schnell. Schönen Tag noch. Und nehmen Sie sich Zeit, es lohnt sich.

Montag, 15. September 2008

Einmal Deutschland und zurück - Nachlese zur Messe "Zukunft Personal" am 10.09. in Köln

12 Tage in der alten Heimat. Und – wie war´s? Schön! Ein sehr geschickt verteiltes Mitarbeitertraining machte es möglich – und notwendig wieder mal in Deutschland zu sein. Natürlich freut man sich auf „Family and friends“, vor allem wenn man auch die Zeit hat, sich in Ruhe zu treffen.

Besonders nett war, dass ich gerade dort war, als in Köln die „Zukunft Personal“ lief. Diesmal war ich recht „hungrig“, mal wieder Neues zu entdecken und natürlich hatte ich ein paar Kärtchen dabei – man weiß ja nie. Schön war auch, dass ich die Begleitung einer Freundin genießen konnte, die wie ich als Trainerin und Coach arbeitet. Jede hatte sich so ihre Themen notiert und ansonsten wollten wir einfach „cruisen“.

Das erste, was auf dem Zettel meiner Freundin stand, war „Knigge live!“, eine Kurzpräsentation auf einer der Aktionsflächen. Es agierten zwei Damen, dem Anschein nach sehr geschäftstüchtig und eröffneten mit der Frage, was denn das wichtigste sei, wenn man sich begegne, zum Beispiel wenn uns ein Kunde das erste Mal begegnet. Man fragte ins Publikum. Meine Freundin und ich tauschten Blicke... „Was wird das denn..?“ sollte das heißen. Was kam, war eine Abfrage des kleinen Einmal-Eins des Freundlichseins. Erstaunt sah ich in die aufmerksamen Gesichter der zahlreichen Zuschauer: „Brauchen die das wirklich? Wer um Gottes willen weiß denn so etwas nicht? Und das soll jetzt was spannendes oder besonderes sein?“ Wir wechselten Blicke...“Gehen wir? Gehen wir!“ - „Das ist doch Grundschulniveau!“ ereiferte sich meine Freundin. Dem war nichts hinzuzufügen.

Der nächste Versuch, sich schlau zu machen, verlief ähnlich: Thema diesmal: „Embodiment – Ihre Körperhaltung beeinflusst Ihre Wirkungskraft“. Das dauerte ca. 30 Sekunden, dann wechselten wir Blicke. „Gehen wir?...“ Den Rest kennen Sie schon. Ich war leichtens empört: hatten denn diese Damen und Herren nichts anderes als Plattitüden abzuliefern? Alles kalter Kaffee und es gibt Leute, die sitzen da, und hängen den Vortragenden an den Lippen, als hätten die die größten Weisheiten zu verkünden. Unglaublich.

Wir entschlossen uns, erst mal zu „Cruisen“. Das erste was mit auffiel, aber nur wegen des Namens mit dem ich aktuell etwas ganz anderes verband war der Stand „Avatar“. „Ah,“ dachte ich, „Second Life! Wie passend, darüber muss ich noch eine Rezension schreiben. Schauen wir mal. “ Beim näheren Hinsehen entpuppte sich die Sache als eher esoterisch angehaucht. Recht schnell schrillten hier meine Alarmglocken, während ich einer freundlichen Dame zuhörte und meine Blicke über den Stand schweiften. Es geht um nichts bescheideneres als eine erleuchtete planetare Zivilisation zu erschaffen. Natürlich gibt es einen , der sich das ausgedacht hat und dem man huldigt, ein gewisser Harry Palmer. Man betont eifrig, wie schlicht und zurückhaltend er ist und natürlich ist er kein Guru! Aber alles, was diesem weisen Mund oder Hirn entfährt ist wie eine Erleuchtung! Avatar will die Menschen glücklich machen und die Welt retten und, und, und. Wer´s glaubt wird selig, wenn er Glück hat, aber er wird vor allem Geld los. Also, bloß weiter! Ich blieb an TetraMap hängen: Landschaften als Tool im Coaching. Das kenne ich doch?! Tja, es gibt nix, was nicht schon kräftig zu Geld gemacht wird. Also mir und meinen Klienten reichen Stifte und Papier und schon haben wir die schönste Coaching-Landschaft zum bearbeiten. Aber natürlich kann ich mich (für viel Geld) zertifizieren lassen, um dann ( natürlich wieder für viel Geld, dass meine Klienten dafür bezahlen dürfen) mit hübschen kleinen Tetrapacks mit Landschaften drauf zu spielen. Nein danke!

Als nächstes haben wir mit Schweinen gewürfelt. Mit Schweinen? Ja, richtig gelesen, mit Schweinen. Mit ganz kleinen, allerdings, aus Plastik. Das war nicht nur lustig, das war auch eine nette Idee, das Thema Aufstelllungen mal anders zu machen. Wer das war? Wenn´s denn stimmt hieß der Mensch Kai Fischer, sah aus wie ein Fischer, war angezogen wie ein Fischer, so mit gestreiftem Hemd, Latzhose und Gummistiefeln („Gummistiefel? Latzhose? Auf einer Schlips- und Kragen-Messe?“ mögen sie gerade denken. Ja!) Auch die Ansprache dieses ungewöhnlich angemusterten Herrn war nett: „ Ach, da sind Sie ja! Ich habe schon so auf Sie gewartet!“ Und das klang irgendwie echt, schon blieben wir stehen. Kai Fischer gehört zu „Steife Brise“ –Improvisationstheater. Kompliment und danke für eine nette Viertelstunde! Ebenfalls interessant und hörenswert: EQ dynamics. Thema: „Bewahren sie noch oder verändern Sie schon?“ und vor allem „ Coaching auf der Werteebene.“ Das war erhellend, das war sehr gut präsentiert, davon habe ich profitiert: vielen Dank!

Auch nett und für mich was Neues: Unternehmenstheater. Es wurde ein – wenn auch kurzes Stück gezeigt:“ Wie man sich als Führungskraft daneben benimmt“, könnte der Titel gelautet haben und es war „Mitmach-Theater“. Ich kann mir gut vorstellen, das so etwas sehr gut funktioniert. (Vitamin-T Theater und Training)

Eine weitere sehr schöne halbe Stunde verbrachte ich noch mit einer „Live co-active coaching session“, da wurde das ganze Auditorium gecoacht und zwar auf Englisch. Die Frage, die wir einander stellen sollten war: „And what is your dream?“ Es klappte wunderbar, alle sprachen gerne über ihre Träume und man kam ganz leicht in Kontakt. Welch schöne Erfahrung, von der ich profitieren werde, oder besser, meine Teilnehmer. Thanks for this wonderful presentation! (Schouten Co-active GmbH)

Mein Dank an dieser Stelle geht auch an das nette Team vom Stand der “managerSeminare“, die ich ja das Vergnügen habe für Mw-online.de zu rezensieren. Dort erhielt ich auch noch mal ein sehr lehrreiches Feedback von dem PR-Fachmann, Bernhard Kuntz.

Immer wieder interessant zu sehen ist natürlich, was sich Messeständler so an Designs ausdenken für ihre „Kojen“. Spontan erinnere ich mich an puschelige Schäfchen an einem ansonsten sehr puristisch anmutenden Stand, an Gemüse in Acryl-Säulen und einer sehr verführerisch anmutenden Café-Bar.

Etwas später dann hatte ich noch das Vergnügen, meine eigene Denke zum Thema „Die Führungskraft als Coach“ in einer Kurzpräsentation des dvct abzugleichen. Auch das war noch mal hilfreich.

Besonderes Vergnügen hat mir natürlich bereitet, den Leuten auf die Nachfrage : „Und was machen Sie?“ von meinem Seminargarten zu erzählen. Da waren alle meine Kärtchen ganz schnell weg ;)).

Mittwoch, 27. August 2008

Neu: Business-Trainings im "Jardin de Vida"

Für alle, die mal nicht zu einer Weiterbildung nach Mallorca wollen, sondern sich einen besonders schönen Platz für ihre persönliche Erweiterung suchen, finden jetzt auch ein passendes Angebot im "Jardin de Vida". Unter dem Stichwort "Busines-Trainings" geht es hier vor allem darum, wie Sie von Coachinkenntnissen in Ihrer Führungspraxis profitieren können. Das betrifft sowohl die Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern, aber auch mit Kollegen und Vorgesetzten-Ebenen (übrigens proftieren Sie von diesem Wissen auch bei Verhandlungen!) Ein weiteres Feld, auf das mich immer wieder Kunden bringen sind die lieben Konflikte, denen man so täglich begegnet. Ob es nun darum geht, überhaupt besser zu verstehen, wie ein Konflikt entstanden ist ( das hilft schon) oder darum, was man als Führungskraft tun kann, um Konflikte zu regeln, das alles ist Gegenstand in diesem Seminarangebot.

Und das alles mit 180 Grad Ausblick aufs Meer. Da weitet sich der Horizont geradezu zwangsläufig!
Schauen Sie doch mal hier: http://lapalma-training.blogspot.com
Viel Spass!